Mittwoch, 1. Oktober 2014

Herbst ist... KültürZeit!


Trotz der vielen Arbeit im schönen Monat September - in Berlin hat ein neues Lehrjahr angefangen - habe ich immer mal wieder ein bisschen Kultur vernascht, denn die allseitig entwickelte sozialistische Persönlichkeit darf schließlich auch in stressigen Zeiten nicht verkümmern... Eine Fotoausstellung haben wir besucht und ein echtes Wikingerschiff angekiekt, na ja, die Reste jedenfalls. Aber auch die waren beeindruckend.

Dann waren wir zweimal im Kino, nachdem wir den Anfang der Abendstern-Saison natürlich wieder einmal verschusselt hatten. Der eine Film war ein preisgekrönter schwedischer Streifen über eine beinahe-Lawine, die sich zu einer innerfamiliären Naturkatastrophe mausert. Ein Film mit recht viel Psychoblabla, ja, wenn man so etwas mag. Sehr gut gemacht fand ich vor allem die burleske Darstellung der Wintersportindustrie. Schließlich waren wir im August auch einen Tag in Ischgl, und das war schon erschreckend. Wie gruselig es dort aussieht, wenn kein Schnee liegt: Plattgehobelte, denaturierte Hänge, Skilifte, Seilbahnen und Schneekanonen so weit das Auge reicht...




Richtig wunderbar dagegen war ein indischer Film, so einer von den seltenen, die wohl nicht in die großen Kinos kommen, aber eine große Herzenssache sind, ganz ohne ins Kitschige abzurutschen. Wo man Dinge in sich drin auftanken kann, die im Alltagstress gerne niedergetrampelt werden: das Gute und das Menschliche, das Einfache und das Gefühlvolle. Alles Sachen, die es nirgendwo zu kaufen gibt, haha, nicht mal online im Internet. Aber geht bloß nicht hungrig in diesen Film, dann ist er sicher ziemlich schwer auszuhalten. ;-)




Und gestern haben auch die Freunde der Kammermusik das erste Konzert der Saison erleben dürfen. Na, das war vielleicht was, sage ich euch! Ein ganz besonderes Streichquartett aus den USA stand auf dem Programm und die Stücke wurden vorher nicht bekanntgegeben. Hätte auch nix gebracht, denn es waren zum großen Teil eigene Arrangements. Und was für welche! Ich glaube nicht, dass ich so etwas schon mal erlebt habe. Aber schaut und hört einfach selbst:







Det finns somliga som inte tycker om att göra matsäck åt sig eller andra. Dem tillhör inte jag. Jag gillar faktiskt att göra matsäck och mina barn uppskattade väldigt mycket sina fulla matlådor som jag gjorde varje morgon under hela skoltiden och det hade aldrig fallit mig in att göra dem kvällen innan bara för att få kunna sova längre. Att göra matsäck eller en lunchbox åt någon annan kan till och med vara ödesdigert! Precis som andra saker... Och visst händer det mest förträffliga allra oftast när man minst räknar med det. Eller hur?


Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Hej Kerstin,
dachte vor Kurzem, ob ich dich mal wieder anmailen sollte, wg. Kino oder so ... Wie es scheint, so bist du cineastisch wohl eher ausgelastet. Aber vielleicht hättest du ja Lust mal auf einen Ratsch mit Tee & Bulle irgendwo in Gbg - vorschlagsweise das Sprachencafé am Esperantoplatsen?
/Stefanie

Keri hat gesagt…

Hej Stefanie,

hoppla, dein Kommentar wurde irgendwie in den falschen Mail-Ordner einsortiert und ich habe ihn jetzt erst gesehen...

Ja, gerne können wir uns wieder mal treffen und News austauschen. Auch ist im Hagabio ja noch der "Deutsche Filmherbst". Vielleicht finden wir da etwas. Oder auch gern was französisches.

Ich maile!!! :-)

Liebe Grüße
Keri