Donnerstag, 6. Februar 2014

wIntermezzo


Kaum zu glauben!
Vor zwei Tagen habe ich die ersten Schneeglöckchen gesehen:




Ja, seit einer Woche bin ich also wieder im Norden, aber der Schnee weilte nur ein paar Tage hier, zweimal war ich Skilaufen, dann begann es zu regnen... und aus war es mit der wunderweißen Pracht. Als Ersatz hat mir der Wind dann zwei Berliner Mädels gesandt, angeflogen kamen sie und dann waren sie fünf Tage bei mir, fünf Tage, von denen ich drei Tage mit ihnen unterwegs war. Das waren turbulente Tage, denn zwei Mädels, 18 und 19 Jahre alt, die haben immer viel vor und vor allem viel zu erzählen...


Hihi, was mir aber bisher noch nicht in der Form passiert ist: 
Dass sich ein Gast so enthusiastisch auf meine Bio-Bücher stürzt!


Aber nochmal der Reihe nach: Meine letzten Tage auf der Insel waren geprägt von der Farbe Grün und von einigen kleinen Abenteuern. Ich hatte mich hinreißen lassen, dort eine Friseuse aufzusuchen, wegen des lächerlichen Preises, aber das war dann doch keine so gute Idee, denn diese Frauen versuchen immer, mir eine Frisur zu machen. Offensichtlich eine Berufskrankheit... Aber mit einer Frisur will meine krause Glucke nix zu tun haben und so endet es oft damit, dass von der krausen Glucke kaum noch was übrig ist, weil die Frisur-Friseuse die krause Glucke anders einfach nicht bändigen kann. Nun habe ich die kanarische Kurzhaarfrisur für abenteuerlustige Frauen über fünfzig. Aber wie heißt es so schön in der "Weihnachtsgans Auguste": Ach lass man Pieter, dat wäxt ja wieder...




Und dann gibt es am Flughafen auf Gran Canaria eine Stelle, an der wohnen wilde Echsen. Keine Ahnung, wie sie heißen, sie sind nicht so klein wie unsere Eidechsen, aber auch nicht so groß wie richtige Leguane, irgendwas dazwischen. Sie sind nicht richtig scheu, aber auch nicht zahm, und man kann sie ganz gut fotografieren, vor allem, wenn man sie mit Leberwurstbroten füttert. Habe ich also meine letzten Leberwurstbrote mit ihnen geteilt und war dann so blöd, zu testen, ob sie mir auch aus der Hand fressen - bis mir eine besonders gierige Echse sehr fest an meinem Zeigefinger hing. Das hat ordentlich gezwickt und dann auch ziemlich geblutet. Ja, wie blöd kann man eigentlich sein... Und ich werde mich wohl doch lieber an die Botanik halten. Das ist normalerweise weniger gefährlich.


Keri und der Riesenbärenklau


Die Mädels aus Berlin habe ich am Samstag mit auf eine andere Insel genommen, und dann war ich am Sonntag mit dem Waldengel in seiner schönen Heimatstadt Falkenberg. Während er dort in einem Keller Schach gespielt hat, bin ich an ganz verschiedenen Wassern entlang spaziert. Die Sonne hat geschienen und es war ein richtig schöner Tag.

Am Montagnachmittag wollten die Mädels dann den schwedischen Wald sehen und wir haben ihnen auch gleich noch gezeigt, wie man dabei Schätze findet. Vom Elch im Slottsskogen haben sie dann aber nur ein paar Fotos aus der Ferne machen können, während die Seehunde ihre borstigen Nasen ganz in der Nähe aus dem Wasser gestreckt haben.

Gestern sind die beiden dann wieder abgeflogen und nun bin ich seit etlichen Wochen wieder ganz für mich allein - und ich muss sagen, auch das muss ab und zu mal sein...



* * *

Under en av våra utflykter inom Västra Götaland hamnade vi också i Lidköping, där vi fick lära känna Gunnar Wennerberg och hans Gluntarne. Haha, det var verkligen en rolig upptäckt!




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