Samstag, 5. Oktober 2013

Klassikerwoche


„Du liebes Kind, komm geh' mit mir!
Gar schöne Spiele, spiel ich mit dir,
Manch bunte Blumen sind an dem Strand,
Meine Mutter hat manch gülden Gewand...“

Die alten Meister sind mir begegnet in diesen Tagen. Und also hat uns der Erlkönig vom Weg abgebracht, und nicht der böse Wolf. Aber es ist ja eigentlich der Weg, der uns wichtig ist. Außerdem hat es natürlich ein gutes Ende genommen, ganz anders als in Goethes Gedicht. Und also konnten wir ein paar Tage später in Budapest mit Schneewitchen einen äußerst leckeren Sahnekuchen essen. Ha, Glückskinder!

Puh, ich habe wieder viel gearbeitet diese Woche - und der Feiertag am Donnerstag hat wirklich gut getan. Da konnte ich dann endlich meine Uni-Hausaufgaben machen. Und zur Krönung dieser Turbellaria-Woche ist gestern Kent Nagano ans Pult des Konzerthauses getreten und hat mit Schillers Nilpferdkuss die ganze Welt umschlungen. Du lieber Himmel, es ist irgendwie verdammt lang her, dass ich Beethovens Neunte live erlebt habe. Ja, eigentlich müsste man sich das mindestens einmal jährlich antun, und nicht unbedingt im Zusammenhang mit dem Jahreswechsel, nein, einfach so. Am Ende einer turbulenten Arbeitswoche. Hinterher hatte ich Flügel.






Det är lite märkligt: Framför allt nu, så här års, tänker jag ofta på den tid då jag bodde i Weimar. Det måste vara dimmans herre som gör att jag tänker på dessa underbara år. Den stora parken längs med ån Ilm kommer jag aldrig att glömma. Där fanns det ofta älvor som dansade i dimman. Vår lilla dotter lärde sig att gå där och jag var inte ens 25 år gammal...


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