Montag, 6. Mai 2013

Schon Mai!


Nun ist es schon Mai, ein Drittel des Jahres ist also schon wieder um. Das kann ich kaum fassen, wo wir doch irgendwie gestern erst Nicht-Silvester gefeiert haben. Andererseits ist auch so vieles passiert in diesen vier Monaten. Berlin, Reykjavík, Åre... Und meine Männer, die schwächelten. Ausgekugelte Arme, verpflasterte Schädel, Fieberthermometer und schließlich sogar Blaulicht.

Herr Möwe hat sich beinahe ganz erholt von seinem Schlag. Beim Spazierengehen hat er noch einen leichten Linksdrall und beim Tastaturschreiben macht er etwas mehr Fehler mit der linken Hand. Aber das sind Kleinigkeiten, verglichen mit dem großen Schrecken, den er uns allen eingejagt hatte. Am ersten Mai sind wir die Große Seepromenade in Floda gewandert, und seine Kondition und sein Stimmung erscheinen mir sogar besser als noch im Winter. Da war er oft niedergeschlagen und hatte keine Lust, länger draußen herumzuspazieren.

Die lange schneelose Kälte hat gemacht, dass in unseren schönen Wäldern die Blaubeersträucher alle erfroren sind. Nur dort, wo genügend Schnee gelegen hat, wird man im Sommer welche pflücken können. Ich hatte zuerst gedacht, sie sind vertrocknet, weil es hier irgendwie kaum noch regnet. Es ist immer nur ziemlich windig, und der Waldengel flucht, weil er letztes Wochenende an einem Kurs in Makrofotografie teilgenommen hat und weil der ständige Wind macht, dass die winzigen Hattifnatten selten stille stehen.

Die Sonne geht nun erst nach neune unter und ich bin fast jeden Tag lange draußen. Ich fahre viel Fahrrad, (be)suche mehr oder weniger seltene Pflanzen, die nun endlich alle so langsam wieder ans Tageslicht kommen. Dabei habe ich unter anderem ganz zufällig Deutschlands Moos des Jahres 2013 entdeckt. Und freilich wandern wir und heben für gewöhnlich den einen oder anderen Schatz. Und jetzt am Wochenende haben wir endlich mal wieder im Wald übernachtet. Ach, das war schön!






Solen går ner senare och senare och då är jag ute mycket. Carpe diem! Vi fångar dagarna och vi fångar ljuset, vi kryper omkring i mossan, i mossan som ofta inte är blöt. Här hos oss har det varit en märkligt torr vinter och nu är det en märkligt torr vår. Istället blåser det fint och de små, som ska föreställa våra fotomotiv, de står inte stilla. Blåbärsriset har frusit ihjäl säger Naturmorgon. Var ska jag plocka blåbär i år undrar jag då.

Imorgon flyger jag i alla fall till lummigare trakter. De stora lönnträden utanför fönstret i mitt före detta rum i Berlin-Friedrichshain är redan fulla med ljusgröna löv berättar min son. Och barnbarnet räknar redan dagarna. Han ska på utflykt tillsammans med sin Schweden-Oma över himmelfärdshelgen. Det är praktiskt att ha både en Schweden-Oma och en Bayern-Oma, tycker han.







Ner i mossan!



Zeltplatz mit Adrenalinkick.



Tumlehed-Triathlon 2013



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