Freitag, 29. März 2013

Молодец!


Schon im Kindergarten habe ich lieber mit Jungs gespielt als mit Mädchen. Das war immer viel unkomplizierter und auch viel spannender. Später in der Schule ging es so weiter, bis uns die Pubertät dazwischenkam mit ihren Hormonschüben und da wurde es ein bisschen schwieriger mit dem Platonischen. Als Lehrling und Student war es dann wieder herrlich, bis ich schließlich geheiratet habe - von da ab standen männliche Spielkameraden erstmal nicht so hoch im Kurs. Aber zu der Zeit war ich ja vor allem Mutter und das war auch total wunderbar und mir hat nicht so viel gefehlt, denn mit den Kindern konnte man eine Menge Abenteuerliches und Lustiges erleben.

Dann war ich alleinerziehend und habe es einige Male mit einer Freundin versucht, aber irgendwie funktionierte das nicht so richtig, ich bin wohl dafür einfach nicht gemacht. (Scheint auch etwas in der Familie zu liegen. Meine Mutter und meine Tochter haben eine ähnliche Neigung. ;-) Seitdem ziehe ich also wieder männliche Gesellschaft vor. Es ist ganz einfach so: Keine Dame in den Sechzigern würde sich wohl eine Kiepe mit bestem Feuerholz auf den Rücken laden, damit ich draußen auf dem Hochmoor während unserer laaangen Skitour ein herrliches Pagodenfeuer aufbauen kann, um es dann mit nur einem einzigen Funken anzuzünden, was mir natürlich einen Heidenspaß macht. Pelle Grünstein, mein bester Småland-Kompis, der hat jedenfalls immer seinen riesengroßen Rucksack dabei. Wegen des Feuerholzes für die Frau Fire Chief...

Und welche Freundin in den Fünfzigern würde schon mit mir durch die Wälder und um die Seen streifen, auf Bäume klettern, im Winter draußen übernachten, im Frühling übers nicht mehr ganz taufrische Eis gehen oder im Sommer mit einem kleinen Gummiboot auf einsamen Felseninseln anlegen. Mit einer Freundin könnte man auch nicht schweigend durch den Wald laufen. Die meisten Frauen müssen nämlich immer über irgendetwas reden... ;-)



Vielleicht liegt es auch daran, 
dass ich ein Papakind war...


Det var en gång en liten flicka vars pappa egentligen hade önskat sig en son. Och så växte hon upp i gummistövlar och Lederhosen, hon var mycket ofta med när pappan metade eller pimplade, pappan lärde henne skjuta med ett luftgevär, röka ål och segla med en liten segelbåt. När pappan flyttade hemifrån, eftersom föräldrarna skildes, då följde hon med pappan och i den nya lägenheten hade de först bara campingmöbler och inget kylskåp... Ja, det är kanske därför att flickan aldrig lyckades så bra med vänninor. Det gick mycket bättre och var mycket enklare och roligare med pojkkompisar. Och även nu i de övre tonåren har det inte ändrats.


Ein paar Bilder von unserer 30-km-Skitour am Dienstag:

das Duracell-Häschen mit dem großen Rucksack


 Nach dem Feuermachen und Essenkochen...


... ist Zeit für LandArt





Skilaufen im Frühling ist fast noch 
schöner als Skilaufen im Winter. ;-)


* * *


Und ein paar Bilder von unserer Wanderung heute:


 
 Eine Insel mit zwei Bergen... äh, nee, Büschen.

 
Spielplatz für große Jungs...


... und nicht erwachsene Mädchen.


 


 
Ich habe einen Schatz gefunden!!! :-D


1 Kommentar:

Welle hat gesagt…

Die Oma auf dem Baum!
Herrlich!

Vor hundert Jahren hätte die Oma mit dem Strickstrumpf hinter dem Ofen gesessen und dem Enkel Märchen erzählt.

Vivat Fortschritt ...