Samstag, 24. Dezember 2011

Der 24. Dezember


Dominosteine mampfen und Pfefferkuchen. Spekulatius. Stollen, am liebsten Mohnstollen, aber den gibt's hier nicht. Der Geruch von Tannenzweigen. Kerzenlicht. Nur Räucherkerzen konnte ich noch nie so richtig ausstehen. Glühwein, der hier nun Glögg heißt und wo die Zutaten ein bisschen anders sind. "Oh, du fröhliche" und "Morgen, Kinder" und "Oh, Tannebaum"... Manchmal auch "We wish you a Reggae Christmas" oder "The Jethro Tull Christmas Album". Das letzte Türchen aufmachen. Aufgeregte Kinder. Oder Enkel. Aufgeregte Eltern. Und Großeltern. Großer Gott, alle diese vier Rollen hatte ich schon inne! Mal Schnee, wenn wir Rollschuhe gekriegt hatten. Oder Regen, wenn es Skier waren. Aber jedes Jahr eine Packung neue Filzstifte - aus dem Westen - in 1000 verschiedenen Farben. Oder vielleicht waren es auch nur zwanzig. Ein stets übervoller Bunter Teller. "Hirsch Heinrich" und "Die Weihnachtsgans Auguste". Ost-Lametta, und das Prachtstück von einem Baum, das mein Opa trotzdem immer geschmückt hat, und wo keiner anderer Hand anlegen, vielleicht gerade mal etwas zureichen durfte. Wunderkerzen! Unser Kulturprogramm kurz vor der Bescherung. Einmal waren es etliche Lieder von "Les Poppys". Und ein andermal ist meine Schwester auf Händen durch Die Gute Stube gelaufen. Die wurde nur zu Weihnachten und anderen Festlichkeiten geheizt. Tee mit Rum und Würstchen mit Kartoffelsalat. Später die LEGO-Eisenbahn um den Baum, die unseren Kater immer ganz verrückt gemacht hat.

Das alles fällt mir ein, wenn ich "24. Dezember" denke. Und sicher noch vieles mehr, wenn ich noch länger überlege. Seit dem vorigen Jahr sind aber noch zwei Dinge dazugekommen. Da hat mein Sohn uns ein komplett veganes Weihnachtsmenü zurechtgezaubert, mit drei Gängen, einer leckerer als der andere. Unglaublich! Herr Möwe schwärmt heute noch und immer wieder davon. Und dann die Gedanken an Hans, den Lebensgefährten meiner Mutter, unseren geliebten Tausendsassa, der letztes Jahr am frühen Morgen des 24. Dezember gestorben ist, gerade mal 66 Jahre alt. Seitdem ist Weihnachten nicht mehr das gleiche.



Saltholmen, 20.10.2010


Det är mycket som jag kommer på när jag tänker "24. Dezember", framför allt från min uppväxt, men även senare med mina egna barn. Det är saker man brukade äta, saker man brukade göra och det är många känslor. Det är visor och det är vissa barnböcker, fast inte något speciellt tv-program som motsvarar det här med Kalla Anka. Det är granens lukt och de levande ljusens sken. Min morfar ville alltid ha levande ljus på granen - och ingen annan än bara han fick klä den. Inga färgar var tillåtna på granen, bara silver. Oj, vad vacker den blev! Senare med mina egna barn byggde vi alltid LEGO-järnvägen runt granen, så att katten blev helt förbannad. Och så lyssnade vi på "We wish you a Reggae Christmas" och "The Jethro Tull Christmas Album".

Sedan ifjol har den här dagen blivit annorlunda. Då dog min mammas sambo, en man i sina bästa år. Vi älskade honom mycket och blev alldeles chockade, för han dog mycket oväntat. Sedan dess kan julaftonen aldrig mer bli som förr.





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