Samstag, 12. November 2011

Vulkane fegen


"... Am Morgen seiner Abreise brachte er seinen Planeten schön in Ordnung. Sorgfältig fegte er seine tätigen Vulkane. Er besaß zwei tätige Vulkane, das war sehr praktisch zum Frühstückkochen. Er besaß auch einen erloschenen Vulkan. Da er sich aber sagte: Man kann nie wissen! fegte er auch den erloschenen Vulkan. Wenn sie gut gefegt werden, brennen die Vulkane sanft und regelmäßig, ohne Ausbrüche. Die Ausbrüche der Vulkane sind nichts weiter als Kaminbrände. Es ist klar: Wir auf unserer Erde sind viel zu klein, 
um unsere Vulkane zu kehren. Deshalb machen sie uns so viel Verdruß... " 
(Aus: Der kleine Prinz)

Heute bin ich in einem erloschenen Vulkan herumspaziert. Zuerst auf dem Weg, auf dem alle Touristen in den Krater hinabsteigen - und da entstehen natürlich die gleichen Fotos, die alle Touristen machen. Aber dann musste ich doch noch etwas Abenteuerliches anstellen. Und so bin ich einen schmalen Stieg entlanggekraxelt, der mich schließlich zu einer Reihe von Höhlen führte, natürliche und nachträglich angelegte. So hier steht es im Reiseführer: 

"Die Spur im Kies wird undeutlich und teilt sich in drei Pfade, von denen die Schwindelfreien(!) dem ganz linken den Vorzug geben und so zu mehreren Höhlen gelangen, die in der präspanischen Zeit von Altkanariern bewohnt waren..." Nein, natürlich bin ich nicht schwindelfrei! Und in dunklen Höhlen ist mir ganz und gar nicht wohl. Aber etwas Abenteuerliches muss man doch schließlich hin und wieder anstellen. Und jetzt habe ich auch Fotos, die nicht alle haben.


Blick vom Pico de Bandama in die Caldera de Bandama.
Eines der besagten Touristen-Fotos, die alle machen. 
Zum Pico kann man nämlich mit dem Auto hochfahren.


Idag var jag på månen och på månen gick jag omkring i en djup krater. Det enda som var lite konstigt det var att det fanns så mycket växtlighet där på månen. Å andra sidan: Hade det inte funnits så mycket växtlighet, hade jag aldrig vågat klättra omkring där i de jättebranta sluttningarna. Trillar man nämligen ner, så finns det alltid någon snäll kaktus eller en trevlig agav som tar hand om en. Eller säger man "som tar tagg om en"?


Aber hier geht's zu einem Album
mit Bildern, die nicht alle haben!


Auf dem Grund des Kraters.

Zum Glück gibt es an diesen steilen Hängen genug Vegetation. 
Sonst wäre ich dort nicht so unverschämt herumgeklettert. 
Aber so findet sich im Zweifelsfall immer ein netter Kaktus 
oder eine freundliche Agave, an der man sich festhalten kann.



Immer wieder schwierig: Große Kathedralen und 
große Höhenunterschiede auf 2D zu bannen.


Uralte Eukalyptusbäume.


Ein kleiner Schritt für die Menschheit...


Glückskatzen!

Kommentare:

Einar J hat gesagt…

Mycket vackra och svindlande bilder!
Den där kratern ser ju nästan ut som en mindre Grand Canyon!
Har själv tyvärr aldrig kommit iväg till Kanarieholmarna, vilket man nog borde se till att göra. Av dina rapporter att döma...

Keri hat gesagt…

Njaaa, den här vulkanön är nog ganska kal och torr på sina håll. Inte lätt att hitta riktiga smultronställen... Och vill man vandra för att uppleva lite mera natur, då är det ofta mycket branta stigar, ibland otydliga eller igenvuxna (med otäcka växter! ;-)

Men visst, det speciella finns ju lite överallt. Man får bara lämna de vanliga turistrutterna och hålla ögonen öppna. DÅ visar det sig!