Samstag, 26. November 2011

Insel-Nachschlag


Nee, ich bin nicht in einen Vulkankrater reingefallen oder mit dem U-Boot abgesoffen und auch nicht auf einer Finca bei einem süßen Avocadobauern hängengeblieben. Dass ich jetzt eine Woche nichts in mein Blog geschrieben habe, hatte mit einer immer schlechteren Internetanbindung dort in Puerto de Mogán zu tun. Es hat einfach keinen Spaß mehr gemacht, Bilder ins Netz zu laden, wenn immer wieder die Verbindung abgerissen ist...

Mittlerweile weile ich schon wieder im frischen Norden. Gestern sind wir in Göteborg angekommen nach zwei Tagen Zwischenstopp in Berlin. Nee, kalt ist es hier noch nicht. Eis und Schnee scheinen noch meilenweit entfernt zu sein, wenn das Quecksilber täglich auf fast 10 Grad klettert und sich das Wetter eher anfühlt wie April. Brausewind und Regenschauer gemischt mit kurzen Sonnenattacken. (Hab ich über sowas nicht mal ein Gedicht gedichtet, lieber BuchJo?) Inzwischen habe ich jedenfalls schon nachgesehen, ob alles noch da ist: der Fluss und das Meer und mein Wald-und-Wasser-Land draußen vor der Stadt. Ja, es ist alles noch da! :-)

Aber nun nochmal kurz zurück auf die Insel, bevor es dann hier mit "Nachrichten aus der Heimat" weitergeht. Letzten Sonntag haben wir die Seele baumeln lassen und ich habe endlich die schon seit langem versprochene Paella essen dürfen, direkt bei den Fischern im Hafen. Superlecker! Am Montag bekamen wir Besuch von zwei wohlerzogenen Herren, die wir sonst immer nur ganz unangezogen draußen bei uns im Badeverein treffen. Diesmal hatten sie sich allerdings eine Badehose mitgebracht, nein zwei Badehosen, denn in Mogán gibt es doch keinen FKK-Strand...

Und am Dienstag, unserem letzten richtigen Inseltag, ging es dann nochmal richtig hoch her - oder besser gesagt richtig hoch hinaus. Da kam ein mir recht wohlvertrauter Fjäll-Lemming mit dem Auto angebraust, um mit mir in die richtigen Berge zu fahren. Die Top-Drei der Insel haben wir an diesem Tag alle gesehen und einen davon sogar bestiegen, oder besser gesagt befahren. 

Es war bestimmt der kurvenreichste Tag meines Lebens und noch abends im Bette hatte ich das Gefühl, ständig um die Ecke gebracht zu werden. Außerdem habe ich tatsächlich einmal ausnahmsweise richtig gefroren in diesen ansonsten eher schweißtreibenden zwei Wochen. Oh, ja, wirklich sehr spannende und interessante Erfahrungen!





Nej, det har inte hänt nåt. Jag har inte trillat ner i en krater eller drunknat med Yellow Submarine och jag har inte heller stannat på någon vacker Finca vid en söt avokadobonde. Att jag inte bloggade en hel vecka hade med den usla internet-uppkopplingen ovanför apoteket att göra. Jag var så trött på att bara vänta och vänta, så till sist gick jag bara online för att sköta om mitt jobb. Och nu är jag faktiskt redan tillbaka i Götet, efter två dagars mellanstop i Berlin. Här hann jag dessutom redan kolla upp om ALLT finns kvar: älven och havet och skogen med rinnande vatten... Ja, det gör det. Så underbart! :-)

De tre sista semesterdagarna på ön njöt vi av helt olika specialiteter: i söndags var det paella, i måndags var det två (påklädda!) herrar från Saltholmens nakenbad som hälsade på - och i tisdags fick jag åka alldeles krokiga vägar med fjällämmeln, ända upp till de högsta topparna av Gran Canaria. Den dagen innebar storslagna vyer, en earthcache-FTF till, massor med kurvor som sagt och lite förfrusna ansikten här och var, något som man annars inte alls är van vid på denna ö. Men även detta måste man ju få uppleva någon gång och därför tackar jag ödet och den duktiga chauffören som hela dagen höll i ratten som en urinvånare. Ja, den dagen var verkligen toppen av min vistelse där på holmarna!





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