Samstag, 12. Februar 2011

Nasenbabys


Nach einem Unwetter kann man herumgehen und Ästlein aufsammeln, die der Sturm von den Bäumen gefegt hat. Das habe ich vor ungefähr einer Woche gemacht. Wir sollen uns nämlich Eselsbrücken bauen, wie wir die Bäume auch im Winter ohne Blätter wiedererkennen. Bei einigen ist es ja ganz leicht: Oma, guck mal, eine Büüüürke! ruft mein Enkel manchmal. Die hellen Stämme habe ich ihm letzten Sommer schon gezeigt. Buchen und Eichen erkenne ich ohne Blätter wieder. Die sind so markant in ihrem Wuchs. Weiden und Pappeln eigentlich auch. Und Erlen haben im Winter oft noch ihre kleinen Zapfen dran. Schwieriger sind dann Eschen, Ulmen, Linden und Ahörner.

Heute nacht - das Thermometer war nochmal auf -10 Grad gefallen - hat sich mir nun der Ahorn offenbart. Plötzlich war eine klitzkleine Blüte an dem Zweiglein offen und ich dachte: Na, euch kenne ich doch! Ahörner hatte ich viele Jahre lang vor meinem Fenster. Erst in Biesdorf und später dann im Friedrichshain. Mal sehen, ob die anderen Zweige auf unserem Fensterbrett sich auch bald outen...





Vi ska lära känna igen träd och buskar vintertid. Så jag gick ut efter stormen och plockade upp kvistar som hade ramlat av från träden. Nu står de på fönsterbrädan i en kruka med vatten och ska avslöja så småningom vilka de är. I natt började lönnen med en pytteliten blomma. Den kände jag igen genast, eftersom jag har bott med lönnträd framför fönstret i många år.
Nu ska vi se hur det blir med de andra...





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