Mittwoch, 17. November 2010

Wir haben einen Plan!


[1] ein durchdachtes Vorhaben, eine Idee...
[2] Geographie: Karte oder Landkarte
[3] Technik: verkleinerte Darstellung eines Gebäudes...
[4] normalerweise nur Singular: ebene, weiträumige (Rasen)fläche

Goethes Wohnhaus in Weimar steht am Frauenplan. Dort, wo wir in Göteborg wohnen, wo unsere Straßenbahn hält und wo fast alle rot oder grün gewählt haben, das heißt Sannaplan. Es gibt noch eine Menge anderer Pläne. Als wir am Samstag von Weimar nach Berlin zurückfuhren, habe ich mich im Zug mit einem Jungen und seiner kleinen Schwester angefreundet. Sie waren sehr aufgeweckt und er hatte ein T-Shirt an mit der Aufschrift Jenaplan-Schule Weimar. Erst dachte ich, das ist etwas geografisches, also eine Adresse, so wie der Frauenplan. Dann habe ich im Internet entdeckt, dass es eine besondere Schulform ist. Ja ja, man wird alt wie 'ne Kuh - und lernt immer noch dazu...

Es gibt ein Wort auf Schwedisch, für das ich noch keine 100%ige Übersetzung gefunden habe, jedenfalls nicht in nur einem einzigen deutschen Wort. Es heißt hemmaplan. Das ist dort, wo man zu Hause ist, wo man sich am besten auskennt. Wir sind seit Montag wieder zu Hause - und trotz der vielen schönen Erlebnisse in Berlin und Weimar, war es auch wieder nett, nach Hause zu kommen. Borta bra, men hemma bäst, sagen die Schweden. Als wir am Montag über die Ostsee flogen, haben wir eine sogenannte Luftmassengrenze überquert. In Berlin waren es am Wochenende 18 Grad, hier kam das Thermometer kaum über den Nullstrich hinaus - und im Schatten bleibt der Rauhreif jetzt den ganzen Tag liegen...

Nun aber noch ein bisschen Thüringen-Nachlese, wie gewohnt in Bilderform:





Från Frauenplan till hemmaplan på Sannaplan

Där Goethe bodde i Weimar där heter gatuadressen Am Frauenplan. Där vi bor, där heter spårvagnshållplatsen Sannaplan. När vi åkte tåg tillbaka från Weimar till Berlin i lördags blev jag bekant med en liten pojke som hade en t-shirt på sig där det stod Jenaplan-Schule Weimar på. Detta är alltså ingen gatuadress, utan en speciell skolform som jag lärde mig i efterhand på Internet. Intressant!

Nu är vi hemma på hemmaplan igen - och jag är faktiskt glad att vi är. Borta bra, men hemma bäst. Att plocka grejer hela tiden ur en resväska är inte bara roligt, även om jag hade väldigt många fina upplevelser tillsammans med mina barn, med gamla minnen och med den matlagning som bara finns i Thüringen. (Om vi hade stannat längre där, hade jag nog gått upp i vikt i alla fall!) Nu sitter jag vid köksbordet igen, Måsen är ute i ärenden. Jag tittar över Västra Kyrkogården då och då, där rimfrosten ligger kvar i skuggan, samtidigt som jag sorterar mina resebilder från Weimar och Jena... Och det här känns bara bra.



In Weimar ist alles Kultur. Sogar der Bahnhof.







Die Steinbrücke im Park an der Ilm. Dahinter das Stadtschloss.
Hier sind wir ungefähr täglich mit unserer Tochter spaziert.


Eine Karstquelle im Park an der Ilm.


Enten füttern im Park an der Ilm.


Sieh mal an!


Einmalig: Das Bienenmuseum in Oberweimar.


Der Marktplatz von Jena.


Altstadt von Jena. Im Hintergrund der Penis Jenensis.
Im 17. Stockwerk war damals die Sektion Psychologie.


Die Lobdeburg zu Jena. Hier waren wir als Studenten sehr oft.




Blick von der Lobdeburg ins Jenatal.


Werner-Eggerath-Straße, Studentenwohnheim am Stadtrand von Jena.
Hier habe ich 1983-86 gewohnt. Das Zimmer kostete 10 Mark im Monat!


Direkt hinter dem Studentenwohnheim liegt Drackendorf.
In diesem Park bin ich oft gejoggt oder wir waren spazieren.
Er ist - wie so vieles in dieser Gegend - nach Goethe benannt.


Jenaer Straße 33, Weimar. Unser Wohnhaus 1986-88.
Zu jeder Wohnung gehörte einer der alten Apfelbäume...



Unsere damalige Lieblingskneipe am Stadtrand von Weimar.
Weil Kati drei Wochen zu früh auf die Welt kam, habe ich hier
einmal eine Schlachteplatte verpasst. Die habe ich nun nachgeholt.







Mozart und den Musen.
(Schon winterfest, da aus Sandstein.)





Die Möwe war an diesen Tagen sehr tapfer und ist ohne
zu meutern mit mir überall hin gewandert. Es waren viele
Stellen zu besuchen - und sehr lange Wanderungen...






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