Freitag, 20. August 2010

Wie die Waldindianer...


Für alle, die schon immer Schwierigkeiten mit den Bezeichnungen Kanu, Kajak und Kanadier hatten - und sich nie zu fragen trauten: Also, der Oberbegriff für Boote, die man irgendwie mit einem Paddel antreibt, ist eigentlich Kanu. Die zwei bekanntesten Kinder der Kanu-Familie sind das Kajak und den Kanadier. Das Kajak (die meisten sagen einfach Paddelboot) haben die Eskimos erfunden, weil sie raus aufs Meer mussten, um Robben zu jagen. Es eignet sich also am besten, wenn man an der Küste paddeln will: Man sitzt tief im geschlossenen Boot und kann sich sogar bei Seegang hinauswagen - wenn man die Eskimorolle beherrscht, für den Fall, dass man kentert. Gepaddelt wird immer mit einem Doppelpaddel.

Das andere Kind aus der Kanufamilie heißt Kanadier (die meisten sagen einfach Kanu) und kommt - wie der Name schon andeutet - von den Ureinwohnern Amerikas, den Waldindianern. Im Gegensatz zum Kajak ist der Kanadier ein offenes Kanu. Die umherziehenden Indianer haben es erfunden, um sich in den großen, unwegsamen Waldgebieten besser fortbewegen zu können - nicht nur, um zu jagen, sondern auch, um den Hausrat zu transportieren beim Umzug in eine andere Gegend. Im Kanadier kniet man oder man sitzt auf einer kleinen Bank. Gepaddelt wird immer mit einem Stechpaddel.

Hier in Göteborg kann man also am Meer Kajaks ausleihen und an den Waldseen vor allem Kanadier. Als Anfänger sollte man ohne professionelle Begleitung nicht aufs Meer hinauspaddeln. Wir sind deshalb letzten Montag ins Vättlefjäll gefahren und haben Waldindianer gespielt. Das war toll!



Unser Kanu ist also ein Kanadier - ein Indianerboot. Hier auf einer
"Furt über Land" -
zwischen zwei Seen. (Interessant, wie sich der Landwanderweg und der Wasserwanderweg hier begegnen...)

Att leka skogsindian

För alla som har lite svårt med att urskilja kanot, kajak och kanadensare - och som aldrig vågat fråga: Ordet kanot är ett slags familjenamn för små båtar som drivs med paddel. De två mest kända barnen i kanotfamiljen är kajak och kanadensare. Kajaken uppfanns av eskimåer för att få kunna jaga sälar bättre på havet. Det är alltså en båt som lämpar sig särskilt bra på öppet vatten, eftersom den sticker inte ut så mycket och den är täckt - förutom en liten håla där man sitter i. För att komma fram använder man en paddel med två blad. Kanadensaren är indianens båt. Den är öppen och den användes för att förflytta sig bättre i Nordamerikas stora skogsviltmarker. Den har ganska mycket plats för att lasta grejer och den drivs med en enbladig paddel. Paddlaren sitter på knä eller på en liten bänk längst fram eller bak i båten.

I Göteborg kan man hyra kajak för att paddla på havet och kanadensare för att göra utflykter på insjöarna. Eftersom vi har stor respekt för havets vågor så valde min son och jag den indianska varianten när vi gav oss ut på paddeltur i måndags.



Und wie so oft hier oben im Vättlefjäll: Einsamkeit und Weite.


Auf den größeren Seen ist's ganz schön windig.


Auf den kleineren Seen mitten im Wald ist der Wind ausgesperrt.


Unser Steuermann!


Beinahe lautlos gleitet man dahin...


Unterschiedliche Biotope.


Achtung, hier wirds eng! (Das dazu passende Winterbild)


Abenteuer im Zauberwald...
(Auch diese Brücke kenne ich schon.)


Hier war im Winter ein gefrorener Wasserfall.


Wie in einer Säulenhalle...


Auf dem Rückweg wagten wir uns noch auf eine klitzekleine
Insel,
um einen verborgenen Schatz zu suchen...


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