Donnerstag, 24. Juni 2010

Scherenschnitte


Manche schwimmen über den Ärmelkanal, andere fahren 300 km Fahrrad.
So geschehen letzten Samstag, ja, am gleichen Tag, als in Stockholm zweimal "Ja" gesagt wurde. Und wieder andere führen innerhalb von 8 Tagen 13 Mal das gleiche Stück auf: Spielzeit 3,5 Stunden. Sowas macht sonst nur der Brandauer, wenn er Wallenstein ist. Irgendwie weiß gar nicht, wie ich das hingekriegt habe. Vor allem nach diesen langen Monaten in den Wäldern,
mit sehr viel Stille um mich und ohne viel zu sagen. Die letzten anderthalb Wochen dagegen musste ich tagsüber permanent reden, mit im Durchschnitt zehn Augenpaaren auf mich gerichtet. Das war schon verdammt ungewohnt. Aber ich habe es gemeistert. Man wächst mit seinen Aufgaben.

Als ich gestern kurz vor Mitternacht mit dem Flughafenbus nach Göteborg reinfuhr, da war der Himmel noch gar nicht richtig dunkel. Es sind diese Tage jetzt, wo es nachts nicht so richtig finster wird. Ich habe mir die Silhouetten der Bäume angesehen, die wie filigrane Scherenschnitte aussahen vor dem hellen Nachthimmel. Und da habe ich gedacht: Puh! Endlich wieder zu Hause. Endlich wieder in meinen Wäldern.





Filigranarna

Tretton gånger samma pjäs - var och en på 3,5 timmar - och detta inom bara åtta dagar. Jag var inte alls van vid att prata så hemskt mycket efter alla dessa månader i skogen. Men jag orkade. Publiken var snäll och tacksam. De fick ju agera med, det är alltid roligt.

När jag satt på flygbussen i natt som körde in från Landvetter till Göteborg,
då tittade jag på granarna som såg ut som svarta filigrana pappersurklipp framför den ljusa natthimlen. Jag stirrade länge på dem - och då varvade jag ner genast. Puh, äntligen hemma igen.



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