Montag, 29. März 2010

Riesendinger


Dort oben auf der Hochebene im Vättlefjäll hat das Eiszeiteis haufenweise Findlinge verloren. Auf Schwedisch heißen diese Dinger flyttblock, also ungefähr "großer Umzugsstein". Früher, als man noch an Riesen glaubte,
gab es auch den Namen jättekast, Riesenwurf. Wenn man die Menge der Umzugssteine dort oben im Vättlefjäll betrachtet, müssen die Riesen dort ziemlich viel umhergeschmissen haben. Sowas macht natürlich hungrig.
Aber auch dafür hatte der Volksglauben eine Lösung: Riesenkochtöpfe.
Auch die sind Spuren der letzten Eiszeit. (Seit meiner Kindheit finde ich
alles, was mit der Eiszeit zu tun hat - einfach riesig! ;-)



Dieses Bild in der schwedischen Wikipedia
ist auch hier bei uns im Vättlefjäll aufgenommen.

Da muss ich an ein eingeborenes Sprichwort denken:
"Auf rollenden Steinen wächst kein Moos..."



Findlingar

Redan när jag var barn tyckte jag väldigt mycket om alla möjliga slags istidsföreteelser. Det landskap där jag växte upp - med skogsbevuxna kullar och många sjöar - formades ju av inlandsisen. Flyttblockar fascinerade mig förstås också. Att de jättestenarna kunde flyttas av bara isen! Det tyska ordet för flyttblock är Findling, alltså något man kan hitta. Under min senaste vandring på Vättlefjäll hittade jag i alla fall några fina och stora findlingar.


Wow, das war der größte letzten Freitag! Viel größer als ich selbst.


Oh. Den haben die Riesen beim Werfen kaputt gemacht.


Der hier sieht ein bisschen verloren aus. Stürzt sich gleich in den Ab-
grund. Könnte wohl einen Kumpel oder einen großen Bruder gebrauchen.


Riesenkochtopf auf der Insel Marsstrand.


Kommentare:

Max hat gesagt…

Bei Geocaching gibt es auch so genannte Earthcaches, bei denen, im Gegensatz zu den anderen Caches keine Dose mit Logbuch vorhanden ist. Jedoch muss man, ob die Erlaubnis zu erhalten online sein Log zu schreiben, einige Fragen zur Erdentstehung bzw. den Besonderheiten des gezeigten Orteseb beantworten, die man nur dann richtig beantworten kann, en wenn man vor Ort war und sich dort informiert hat.
Hier in Berlin geht es dabei natürlich auch immer nur um die letzte Eiszeit und die dadurch entstandenen Formationen, wie z.B. Toteislöcher oder Binnenland-Wanderdünnen.

Aber unabhängig von den Earthcaches bietet solche großen Findlinge ja auch meist genug Spalten für eine amtliche Dose :D

Keri hat gesagt…

Aber woher weiß man denn, dass man den Cache gefunden hat, wenn es keine Dose gibt?

Kannst ja mal einen Link auf einen solchen Earthcache schicken, einen, wo du selbst einen kleinen Geographie-Aufsatz schreiben musstest. ;-)

Ich habe einen Account bei geocaching.com

Max hat gesagt…

Man hat bei Earthcaches natürlich auch eine Zielkoordinate, zu der man hingeht, in erster Linie eben um diesen Ort zu besuchen, da evtl. Fragen von in der Nähe vorhanden Infotafeln beantwortet werden. Ist nicht immer so und eigentlich gibt es bei Earthcaches demzufolge auch selten Nicht-Fund-Logs (DNF).

Bei den Online-Logs der Earthcaches sind natürlich nicht die Lösungen zu lesen ;). Demzufolge gibt es dort auch keinen Geographie-Aufsatz. Man schickt in den meisten Fällen dem Cache-Eigentümer eine Email mit den Antworten auf seine Fragen, die er in der Beschreibung des Earthcaches stellt.

Ein Beispiel sind die Püttberge: http://coord.info/GC1EXPR

Und das ist mein Log inkl. Fotos dazu http://maxed9.de/w4

Ich hab natürlich auch auf meiner Website eine Liste aller meiner Funde, inklusive der Caches die bei Opencaching.de gelistet sind: http://maxed9.de/w3

Keri hat gesagt…

Oj, das war 'ne Menge! In den Püttbergen war ich mal, da gibt's ne urige Kneipe, die Püttbaude. Klasse Eisbein machen die!

Na, wenn ihr hier nach Göteborg kommt, dann suchen wir mal einen Cache zusammen! Ich habe nämlich noch überhaupt keine Ahnung, wie das geht. :-)

waldviertelleben hat gesagt…

hallo keri:
im waldviertel gibts ja auch jede menge dieser findlinge. sie sehen so schön und geheimnisvoll aus.
lg