Mittwoch, 25. Juni 2008

Leihmütter

Wenn Musikschüler vorspielen, so tun sie dies meist vor ihren Eltern und Großeltern. Eine feine Sache, denn beide Seiten sind am Ende ordentlich stolz. Das ist jedoch bei den Eleven der Ostberliner Musikhochschule nicht ganz so einfach, schließlich kommt ein erheblicher Teil der Studenten von weit her: Asien, Afrika, ja, sogar Südamerika.

Aber vorspielen müssen sie ja dann und wann, damit sie das mit den Scheinwerfern und dem Lampenfieber hinkriegen. Und also werden für das Vorspiel Eltern und Großeltern ausgeliehen. Gestern war ich so eine Leihmutter - und meine Mama war eine ausgeborgte Großmutter. Ach, was waren wir am Ende stolz auf unsere jungen Leute! Da blickt man doch gleich wieder ein bisschen zuversichtlicher in die Zukunft. (Ich habe täglich mit ganz anderen Jugendlichen zu tun und zweifle manchmal ziemlich am Vermögen unserer jungen Generation...)



Ein wunderschönes Programm! - Ja, gerade
richtig nach einem Arbeitstag in der Bürokratie.


Und der Cellosolist spielte göttlich!
Vita Julian Arp


Att låna föräldrar

Om det gäller elevkonserter så är det mestadels föräldrar respektive mor/farföräldrar som lyssnar till. Sådana konserter är viktiga för de unga musikerna, eftersom de vänjer sig vid att spela på någon scen - och till sist är alla väldigt stolta, mest föräldrarna naturligtvis.

Men hur gör man när föräldrarna bor mycket långt borta? Till exempel i Asien eller Sydamerika? Ja, då får man låna andras föräldrar - och just det gjorde musikhögskolans studenter igår. Och naturligtvis var vi mycket stolta över dem, min mor och jag!


Hier dürfen die Studenten auftreten - in Berlins schönstem
Konzerthaus, dem Konzerthaus am Gendarmenmarkt!



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