Montag, 16. Juni 2008

Bei den Tegeler Segelern

Am Samstag haben wir einen Ausflug nach Alt-Tegel gemacht. Ich mag die Promenade durch die Altstadt dort, und am Wasser bin ich ja sowieso gern. Nachdem wir Berlins ältestem Baum, der Dicken Marie, einen Besuch abgestattet hatten, saßen wir lange auf einer Bank und starrten aufs Wasser. Dort wuchsen Rosen, gelbe und weiße. Auf Deutsch haben sie unterschiedliche Namen: die gelben heißen Teichrosen und die weißen Seerosen. Damit sind sie leider ein bisschen entzaubert. Schließlich ist ihr lateinischer Familienname: Nymphaeaceae. Und auch im Schwedischen haben sie mit einem Fabelwesen zu tun. Es sind die Rosen des Näck, eines unbekleideten Wassergeistes, der gern Geige spielt. Sie heißen alle näckrosor, und es gibt dann einfach gelbe und weiße. Sogar rote soll man finden. (Diesem Wassergeist habe ich es übrigens zu verdanken, dass ich Schwedisch lernte - und dann ist alles so gekommen, wie's gekommen ist. Ach ja, das Leben ist eines der merkwürdigsten...)


Das ist die Dicke Marie. Mit einem Umfang von 6,60 ist sie weit entfernt
von 90-60-90. Aber einer 900jährigen Dame sieht man das wohl nach.
(Haben die Waldmeister am Kanal vielleicht weitere interessante Infos? :-)



Näckens rosor

I lördags vandrade vi i Alt-Tegel längs vattnet - sjön heter Tegeler See. Efter vi besökt Berlins äldsta träd, en jätteek som heter Dicke Marie, satt vi ganska länge på en bänk, stirrade på vattnet, vi småpratade lite, men mest teg vi. Det var näckrosorna som tydligen hade förtrollat oss. Eller var det kanske Näcken själv?


Det var för övrigt Näcken i en Slas-berättelse
som gjorde att allt blev som det blev...

* * *

Teichrose heißt auf Finnisch übrigens Ulpukka.


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