Montag, 25. Februar 2008

Die Phantom-Passion

Es ist Fastenzeit - und überall in den Kirchen und Konzertsälen durchleiden passionierte Sänger, Musiker und Zuhörer die letzten Tage im Leben Jesu noch einmal auf ganz unterschiedliche Weise. Matthäus, Johannes und wie sie alle heißen. Man hat also die Qual der Wahl, wenn man dieser Tage unter "Musik in Kirchen" nachschlägt. Wir haben uns am Wochenende für Vater Bachs Markuspassion entschieden. Weil: Von der sind die Noten weg. Erhalten geblieben ist nur der Text. Aber es gibt allerlei verschiedene Rekonstruktionen - und also ist es immer ein bisschen spannend.

Aufgeführt wurde die Phantom-Passion vom Berliner Motettenchor und dem Ensemble Concerto Grosso Berlin. Anreisen mussten wir dafür bis nach Grunewald. Auf dem Spazierweg zur Kirche - es war herrliches Frühlingswetter! - fabulierten wir ausgelassen über Patrizier und Plebejer, und wir lachten, als wir entdeckten, dass es das Wort "Pöbel" auf Deutsch und auf Schwedisch gibt. (An vielen Patrizierhäusern im Grunewald stehen wegen des Pöbels keine ausgeschriebenen Namen, sondern nur Initialen...)

Das Konzert war klasse! Wirklich wunderbar. Und ich musste auch nur ein paar ganz wenige Male an Monty Pythons Film "Das Leben des Brian" denken.




Igår var vi i Grunewald-kyrkan för att lyssna på Bachs Markuspassion. Vädret var väldigt fint - och musiken också. Och tänk, när vi promenerade omkring där i Grunewald hittade vi det här:


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